Navigation überspringen



Dogmatik

Wider den christlichen Fundamentalismus

Wider den christlichen Fundamentalismus

Die christlichen Fundamentalisten können nicht verstehen, dass die Christen seit der ersten Spaltung in Petriner (Judenchristen) und Pauliner (Heidenchristen) über 2000 Jahre hinweg um das Verständnis der Botschaft Jesu (Evangelium) trotz dessen authentischer Interpretation ( auf dem Gang nach Emmaus, Luk. 24,25ff ) gerungen haben und noch ringen.
Jesus selbst war göttlich genug, um seine göttlichen Botschaften nicht in begrifflichen Wahrheiten erstarren zu lassen.Er hat daher in Gleichnissen, Pointierungen (Bergpredigt) und Widersprüchen gepredigt.
Als Beispiele für die letzteren seien angeführt (in möglichst wortgerechter Übersetzung aus dem Griechischen):
Mt. 5,9: „Selig sind die Friedensstifter; denn sie werden Gottes Söhne heißen.“ - Mt. 10,34: „Glaubt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen.Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.“; Lk. 12,51: „ Meint ihr, ich sei erschienen, um Frieden auf der Erde zu geben? Nein, sage ich euch, sondern Zwietracht.“ - Mt.12.19: „Er wird nicht streiten und nicht schreien..“
Mt. 5,43: Gebot der Nächsten-und Feindesliebe - Luk. 14,26: „Wenn jemand zu mir kommt und haßt ( μισεῖ ; in der Einheitsübersetzung abgemildert übersetzt als „gering achtet“) nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern und dazu seine Seele, der kann nicht mein Jünger sein.“

Die eigenen Angehörigen haben nicht an Jesus geglaubt (Mk. 3,21; Jh. 7,5 ). In der Bergpredigt heißt es: „ Selig sind die Armen/Bettler durch das Geistliche ( τῷ πνεύματι ), denn ihrer ist das Himmelreich. “(Mt.5,3). „ ...so preist Mt 5,3 den armen..., dessen ganze Hilfe Gott ist, selig, nicht so sehr im Gegensatz zu den materiell (Lk 6,20.24) oder wissensmäßig, sondern zu den an religiöser Erkenntnis und religiöse Leistung Reichen.“(Theologisches Wörterbuch zum Neuen Testament, begründet von Gerhard Kittel, Stichwort:πνεῦμα,πνευματικός E I 5, Rdn.25). Die sinngerechte Übersetzung lautet daher. „Selig sind die religiös Armen...“

Glaube ( „πίστις”) ist nicht Überzeugung, sondern Vertrauen.Daher hatte Jesus seine Wunder nicht mit überirdischen Fähigkeiten, sondern mit dem Glauben begründet. „Dein Glaube hat dir geholfen.“ ( Mt. 9,22; Mk. 5,34;10,52; Lk. 7,50;8,48;17,19;18,42). Der Glaube könne Berge versetzen (Mt 17,20 ).































































































































Beitrag von Knut Hacker, 2010-06-08 14:33


Antwortbaum

Dogmatik : Alle Themen

Formular für Deine Antwort

Name

E-Mail (damit Du bei einer Antwort benachrichtigt werden kannst)

Schlagzeile

Nachricht

Spam-Schutz
Bitte setze ein Häkchen bei einem der beiden Felder, egal bei welchem (Maschinen können das nicht):
Feld A
Feld B

Für den Beitrag ist der jeweilige Autor allein verantwortlich. Der Inhalt stellt nicht notwendig die Meinung der Betreiber von TheoForum.de dar. TheoForum.de behält sich vor, Beiträge ohne Angabe von Gründen zu kürzen oder zu löschen. Selbstverständlich sind Beiträge nicht gestattet, die gegen geltendes Recht verstoßen (insbesondere volksverhetzende oder ehrverletzende Aussagen). Auch Werbung, die nicht mit TheoForum.de abgesprochen ist, hat hier nichts zu suchen. Bei Fragen oder Anregungen freuen wir uns über eine E-Mail.


TheoForum.de - Foren - Neuigkeiten - Gästebuch - Links - Partner - Impressum - Mail an Webmaster
 
Webdesign Janott.com